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Der Schweizer Bundeshaushalt hat während der Neunzigerjahre einen starken Anstieg der Verschuldung verzeichnet – worauf die Schuldenbremse in der Bundesverfassung verankert wurde. Seit ihrem Inkrafttreten im Jahre 2003 haben sich die Bundesschulden markant verringert. Das Instrument war verantwortlich für die Senkung der Schuldenquote.

Wesentliche Erfolgsfaktoren waren dabei deren Einfachheit, Transparenz und die solide verfassungsmässige Verankerung. Gesetzliche Lockerungen am Erfolgskonstrukt Schuldenbremse sind – auch in Anbetracht der Situation der Sozialwerke – entsprechend kritisch zu würdigen. Die Schuldenbremse lebt von der Stabilitätskultur.

Schaltegger, C., & Salvi, M. (2017). Die Schuldenbremse lebt von der Stabilitätskultur. Wirtschaftspolitische Blätter, (64), 193–201.