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Am von in der Kategorie Publikationen.

in: Dörr, Julian, Goldschmidt, Nils, Kubon-Gilke, Gisela und Sesselmeier, Werner (Hg.), Vitalpolitik, Inklusion und der sozialstaatliche Diskurs: Theoretische Reflexionen und sozialpolitische Implikationen, LIT Verlag 2016, 185-198.

Alexander Rüstows Vorstellungen von einer liberalen Sozialpolitik lassen sich in einer moderneren Betrachtung mit dem „libertären Paternalismus“ und mit in Verbindung bringen, was man im Anschluss an Richard Musgrave als Meritorik bezeichnen kann. Rüstows Vitalpolitik ist der Gestaltung gesellschaftlicher Strukturen verpflichtet, die als Voraussetzung der praktischen Übung Eigenverantwortung und Freiheit auf möglichst vielen Ebenen – und so als Voraussetzung einer (im Jargon der neueren politischen Philosophie) perfektionistisch angelegten conditio humana – verstanden werden können. In diesem Aufsatz wird Rüstows Konzept in ein allgemeineres Koordinatensystem eingeordnet und im Hinblick auf seine aktuelle Relevanz diskutiert.

Auszüge hier