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With the beginning of the Napoleonic war at the turn of the 19th century, capitalist transformation in the German states and in the Habsburg Empire took different routes. The article analyses the political economy of both types of ‘defensive modernization’ from the viewpoint of institutional economics. We argue that initial reforms in German states gave way to a transformation process which drove a wedge between the interest of the monarchs and the landed nobility. Liberal reformers established a political bargain with the nobility which made capitalist institutions acceptable for the power holders. Later on, reformers established a ‘market preserving federalism’ which gave capitalism a further boost. By contrast, the dependence of the Austrian Emperor on the multiethnic nobility weakened the power of the central state. The transformation process in the Habsburg Empire remained dependent on the personal interests of the dominant coalition, which either delayed capitalism or sought to combine capitalism with protectionism on its own behalf. As a result, capitalist dynamics took up speed in Germany but were delayed in Austria.

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Der Vormarsch nationalistischer Strömungen scheint unaufhaltbar: in Ungarn Fidesz, in Polen PiS, in Deutschland die AfD, in Österreich die erstarkte FPÖ und in Amerika Donald Trump, der Sargnagel der «Grand Old Party». Je absurder die Persönlichkeiten und je beherzter ihre Attacken auf die rechtsstaatliche Ordnung, desto mehr könnte man geneigt sein, sich um die Funktionsfähigkeit der Demokratie und die Zurechnungsfähigkeit der Stimmbürger zu sorgen.

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Die Welt ist wieder einmal in Aufruhr. Einerseits pflügt sie die Globalisierung schon länger um, andererseits hat auch die Digitalisierung gerade begonnen, über sie hinwegzurollen. Die Debatten über Arbeitsplatzverluste im Westen wegen China oder Osteuropa scheinen, trotz der überaus schrillen Töne Trumps, eher der Vergangenheit anzugehören.

Politikwissenschaft

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Open Europe Berlin hat seit seiner Gründung im Herbst 2012 neben ausführlicheren Forschungsbeiträgen zu EU-relevanten Themen über 500 Blogbeiträge in drei Sprachen veröffentlicht. Seit klar wurde, dass es zu einem EU-Referendum in Großbritannien kommen würde, haben wir verstärkt über Möglichkeiten der EU-Reform und flexibleren Integrationsmodellen nachgedacht. Hierzu kamen dann Beiträge zum Verlauf der Debatte in Großbritannien sowie zu möglichen Folgen eines „Brexit“ auch für Deutschland und die EU. Wir dokumentieren hier eine Auswahl der Beiträge. Besonderen Dank schulden wir den vielen Gastautoren, die ihre jeweiligen Perspektiven eingebracht haben und uns erlauben, auch weiterhin für eine lebendige Debatte zur Zukunft der Europäischen Union zu sorgen.

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We assess Gordon Tullock’s work on revolutions and dictatorship using a common analytical framework that captures the dynamics of mutually reinforcing perceptions within a potentially rebelling subgroup of a population. We can reconstruct all of Tullock’s central findings but we also find him failing to consider revolutions as an unintended result of individual action in certain low-cost situations.

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There have been repeated claims that informal institutions play an important or even crucial role in economic development. Yet, measuring informal institutions entails serious challenges. This paper identifies the difficulties in measuring informal institutions, critically discusses some attempts hitherto taken and encourages the more intensive use of experiments to measure them.

Volkswirtschaftslehre

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Als Argument für ein Grundeinkommen kann allenfalls zählen, dass sich mit diesem Instrument, fiskalisch neutral ausgestaltet, das Steuer- und Transfersystem entschlacken liesse. Die Befürworter haben freilich Utopischeres im Sinn, womit die Sache nicht nur unerschwinglich wird, sondern sich zu fatalem Sozialingenieurwesen verkehrt.