Am von in der Kategorie Dokumentation.

Dr. Hermann hat einen hermeneutischen Ansatz zur Identifizierung liberaler und konservativer Positionen präsentiert. Dabei zeigte sich, dass der klassische Nolan-Chart mit seiner zweidimensionalen Sortierung nach dem Grad der zugestandenen individuellen und ökonomischen Freiheit zur Beschreibung des politischen Raums nicht mehr funktioniert. Die beiden relevanten Kriterien sind vielmehr Reformoffenheit (vs. Defensivität) und Liberalität (vs. Etatismus).

Am von in der Kategorie Publikationen.

Damit die liberale Bürgergesellschaft die Flut an krisenhaften Bildern verarbeiten kann, ohne unterkomplexen Lösungsvorschlägen und damit dem Chaos zu verfallen, benötigt sie einen Ordnungsdiskurs über die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen. Die Stimme einer Neuen Ordnungsökonomik wäre da sicher eine Bereicherung.

Am von in der Kategorie Dokumentation.

Liberale vertreten bestimmte Vorstellungen davon, wie Wirtschaft und Gesellschaft geordnet sein sollten. Eine zentrale Stelle nimmt dabei das Prinzip der grenzüberschreitenden Freizügigkeit in der Bewegung von Gütern, Dienstleistungen, Kapital und Personen ein. Nun beobachten wir seit einiger Zeit, dass gerade dieses Prinzip in der westlichen Welt, in Europa ebenso wie in den USA, in wachsendem Maße auf Vorbehalte stößt, Vorbehalte, die in dem Zulauf deutlich werden, den globalisierungs- und zuwanderungskritische Bewegungen finden. Brexit, Trump, AfD, Le Pen oder Wilders mögen hier als Substitut für eine nähere inhaltliche Beschreibung genügen. Dies gibt Anlass zu fragen, wie – also mit welchen Argumenten – Liberale ihre Ordnungsvorstellungen gegenüber den hier zum Ausdruck kommenden Vorbehalten begründen.

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Alexander Rüstows Vorstellungen von einer liberalen Sozialpolitik lassen sich in einer moderneren Betrachtung mit dem „libertären Paternalismus“ und der Meritorik in Verbindung bringen. In diesem Aufsatz wird Rüstows Konzept in ein allgemeineres Koordinatensystem eingeordnet und im Hinblick auf seine aktuelle Relevanz diskutiert.

in: Dörr, Julian, Goldschmidt, Nils, Kubon-Gilke, Gisela und Sesselmeier, Werner (Hg.), Vitalpolitik, Inklusion und der sozialstaatliche Diskurs: Theoretische Reflexionen und sozialpolitische Implikationen, LIT Verlag 2016, 185-198.

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Nine out of ten countries currently have emergency provisions written into their constitutions here simply referred to as emergency constitutions. The nature of these provisions remains poorly understood. We therefore aim at providing first answers to two questions: 1) how much additional discretionary power do emergency constitutions allow and which political actors are given the additional power; and 2) is there a limited number of “typical” emergency constitutions that combine various aspects in similar or even identical fashion?

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If voters do not perceive meaningful differences between parties and candidates, they tend to stay at home or choose by other factors like style or likability. This study examines whether including different kinds of information about the candidates on the ballot affects the satisfaction and turnout of voters in low-profile elections in which most candidates are unknown and party-identification cannot be used to distinguish them. This case often appears in election systems with either intra-party primaries or open lists, in particular at lower institutional levels.