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Der vorliegende Beitrag untersucht die Rolle von Daten als Wettbewerbsfaktor und analysiert Anpassungsbedarf in den ordnungspolitischen Rahmenbedingungen. Zunächst wird dazu die momentane kartellrechtliche Behandlung des Sammelns und der Verarbeitung von Daten sowie möglicher kartellrechtlicher Anpassungsbedarf erörtert, bevor Implikationen einer datengetriebenen Preisbildung diskutiert werden. Dies betrifft die dynamische als auch die personalisierte, datengetriebene Preissetzung sowie die Preissetzung mit Hilfe von Algorithmen. Behandelt werden zudem Chancen und Herausforderungen der Sharing Economy als ein Beispiel für neue datengetriebene Geschäftsmodelle, bevor die Themen Breitbandausbau und digitales Unternehmertum adressiert werden. Der Beitrag geht zudem exemplarisch auf Veränderungen bei Mobilität, Literaturbetrieb und in der Medienbranche ein.

Haucap, J., Big Data aus wettbewerbs- und ordnungspolitischer Perspektive“, erscheint in: Morik, K. und W. Krämer (Hrsg.), Daten – wem gehören sie, wer speichert sie, wer darf auf sie zugreifen?, Verlag Ferdinand Schöningh: Paderborn 2018.
Der Artikel in den Ordnungspolitischen Perspektiven.