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Im Folgenden soll unter besonderer Berücksichtigung der Schriften von Friedrich August von Hayek und seines intellektuellen Umfelds verdeutlicht werden, inwiefern auf die Forderung nach Integration (oder auch Assimilation oder gar Schutz der bestehenden Kultur) der Vorwurf des „Konstruktivismus“ zutrifft, den Hayek den Verfechtern der Planwirtschaft macht. Weiterhin soll begründet werden, warum in einer Offenen (Karl Popper) oder der Großen (Hayek) Gesellschaft auf eine Steuerung von Verhaltensweisen, Lebensgewohnheiten und ähnlichem verzichtet werden sollte, und weshalb die spontane Ordnung auch außerhalb der Sphäre des Ökonomischen das erfolgreichste Modell zur Entwicklung einer Gesellschaft ist. Schließlich werden in einem Ausblick einige konkrete Vorschläge gemacht, wie ein gelingendes Zusammenleben von Zuwanderern und einheimischer Bevölkerung ermöglicht werden kann. Generell soll dieser Artikel einen Denkanstoß zur Debatte über das Zusammenleben von Migranten und Einheimischen in einer freiheitlichen Gesellschaft liefern, erhebt aber nicht den Anspruch, Antworten auf aktuell anstehende konkrete Fragen und Probleme zu geben. Vielmehr soll er als Ausgansbasis für die Suche nach Antworten dienen. Wenn es stimmt, was der Ökonom Ludwig von Mises vor bald 100 Jahren beobachtete, ist es dringend notwendig, die Grundsatzdebatte zu führen: „Der Zug der Zeit geht eher auf Annäherung der Kultur entfernt wohnender Völker, wenn nicht gar auf eine Verschmelzung der Nationen.“

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